Umwelt

Klimaneutrale Produktion

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, steht neben "Regionalität" und "Soziales" die Umwelt am häufigsten im Blickpunkt. Auch BORN hat die Bestrebungen zum umweltbewussten Unternehmen tief in seinen Unternehmensstrategien verankert und ist seit 2015 Mitglied im Nachhaltigkeitsabkommen in Thüringen.
Unser Werk am Erfurter Kreuz ist seit Januar 2020 klimaneutral.

Doch was heisst klimaneutral?

Immer mehr Unternehmen werden sich ihrer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt bewusst, handeln zunehmend klimaneutral und widmen sich dabei den CO2-Emissionen, die durch ihre Produktion anfallen. Ziel ist es, die klimaschädlichen Emissionen durch Anpassung von Prozessen und Produkten zu vermeiden.
Leider ist das nicht immer komplett möglich, weshalb CO2-Emissionen, die trotzdem anfallen, durch international anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

Wie bekommt BORN sein Werk klimaneutral?

Die folgenden Bereiche sind unser Weg zur klimaneutralen Produktion:

  • Investitionen in den Neubau unseres CO2-neutralen Werkes am Erfurter Kreuz
  • Anschaffung von BORN Elektro-Autos
  • Reduktion Verpackung
  • Reduktion Abfall
  • Ausgleich für unsere Erde
Werk BORN Senf & Feinkost GmbH

Neubau am Erfurter Kreuz

Durch umfangreiche Investitionen in unserem Logistik-Neubau inkl. Verwaltung am Erfurter Kreuz, können wir auf ein CO2-neutrales Gebäude schauen. Dieses wurde bereits 2016 mit Platin der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.

Besondere Highlights an unseren Standort sind:

  • Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen mit angeschlossenen Pufferspeicher zur Speicherung überschüssigen Solarstroms
  • Dachbegrünung über dem Verwaltungstrakt zur Verbesserung des Raumklimas
  • Konsequenter Einsatz von LED Beleuchtungen
  • Verwendung klimaneutraler Kältemittel
  • Wärmeversorgung durch Gasdunkelstrahler, Fußbodenheizung in der Verwaltung und Luft-Wasser Wärmepumpe mit Kühlfunktion
BORN E-Autos. Flotte an E-Autos am BORN Werk.

Elektro-Fahrzeuge

Wir setzen auf Strom statt Benzin!
Durch unsere Photovoltaikanlage werden u. a. vier PKW-Ladesäulen auf unserem Werksgelände betrieben, welche unsere E-Fahrzeuge aufladen. Die Fahrzeuge dienen sowohl den Mitarbeitern als auch den Geschäftspartnern. Speziell der Kontakt zu Kunden aus der Region und der Transport zu unserem Senfladen im Erfurter Stadtzentrum, erfolgen mit der batteriebetriebenen Fahrzeugflotte. Hierdurch können wir unseren CO2-Fußabdruck im Bereich Mobilität senken.

Recyclingfähiger Senfbecher von BORN. Nachhaltige Reduktion und Auswahl von Verpackung.

Reduktion und Auswahl von Verpackung

Mit größter Sorgfalt wählen wir unsere Primärpackstoffe aus.
Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unsere Verpackungen, nach der Trennung in ihre einzelnen Bestandteile, optimal recycelt werden können. Hierbei setzen wir auf das Bewusstsein und die Eigenverantwortung unsere Kund*innen dies auch zu tun.

Unsere neuen Dosierflaschen (COEX-Kunststoffflaschen) ermöglichen zudem den Verzicht auf Konservierungsmittel, da sie selber eine bessere Konservierung leisten. Das Material der neuen Flasche lässt weniger Sauerstoff ins Produkt. Zusammen mit der sauerstoffdichten Platine bzw. Versiegelung auf der Flaschenöffnung ergibt sich so eine bessere Konservierung und Sterilität. Hier zeigt sich unser Bestreben nach immer besserer Qualität durch Investition in topmoderne Verpackungsmöglichkeiten.

Unsere Primärverpackungen sind selbstverständlich für den Lebensmittelkontakt geeignet und entsprechen allen gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere gibt das Verpackungsmaterial unter normalen, vorhersehbaren Verwendungsbedingungen keine Bestandteile auf Lebensmittel in Mengen ab, die geeignet sind, die menschliche Gesundheit zu gefährden.

Cushion Pack Maschine zur Recyceln von alten Kartionagen. Nachhaltigkeit bei BORN.

Reduktion von Abfall

Um den Verbrauch von Verpackungsmaterialien möglichst stark reduzieren zu können, gibt es in unserem BORN Senfladen in Erfurt die Möglichkeit, leere Senfgläser durch unsere Mitarbeiter*innen nachfüllen zu lassen. Hierdurch vermeiden wir Abfall und sorgen für eine nachhaltige Wiederverwendung der Produktverpackungen.

Darüber hinaus ist sowohl unser Senfladen als auch unser interner Mitarbeiterverkauf in unserem Werk am Erfurter Kreuz frei von Plastiktüten. Kundinnen und Kunden bekommen ihre BORN Produkte in unserer nachhaltigen Papiertragetasche oder auf Wunsch in unserm attraktiven BORN Stoffbeutel.

Um auch unseren Onlineshop möglichst nachhaltig zu betreiben, nutzen wir eine Cushion Pack Maschine. Diese ermöglicht das Recycling alter Kartonagen zum Einsatz als Füllmaterial in unseren Paketen. Auf dies Weise verzichten wir vollständig auf kunststoffbasiertes Füllmaterial zum Wohle unserer Umwelt.

Umwelt bei BORN Senf und Feinkost.

Ausgleich für unsere Erde

Leider lässt sich nicht alles vermeiden oder vollständig reduzieren. Daher schaffen wir Ausgleich für unsere Erde. Dies tun wir durch das Pflanzen von Bäumen.

Doch warum gerade Bäume?

Pflanzen können das CO2 aus der Luft herausfiltern und in den Boden führen, wo es dann in Biomasse umgewandelt wird. Und da Bäume deutlich mehr CO2 filtern können als kleine Gräser und Sträucher, eignen sie sich sehr gut als Kompensationsmittel für CO2-Emissionen.

Aus diesem Grund haben wir bereits in einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte Bäume gepflanzt.
Neben Baumpflanzaktionen auf dem Gelände des Bratwurstmuseums, unterstützen wir z. B. "Eden Projects" in Madagaskar, bei welchem wir 2020 eine Anzahl von 6.500 Mangroven-Bäume gepflanzt haben. Durch dieses Projekt werden, neben der Aufforstung der artenreichen Mangrovenwälder, auch Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Warum pflanzt BORN nicht ausschliesslich Bäume in Deutschland?

CO2-Emissionen werden nicht lokal gebunden, sondern verteilen sich weltweit gleichmäßig in der Atmosphäre. Somit ist es für unser Klima nicht von Bedeutung wo die Emissionen kompensiert werden, sondern nur dass sie kompensiert werden. Die in Deutschland vorliegenden wirtschaftlichen Bedingungen ermöglichen aktuell leider keine effiziente Kompensation. Dies gelingt in Entwicklungsländern deutlich einfacher.